Monatsarchiv: Juli 2012
Strategie Silbersee Triathlon

Am Sonntag ist Silbersee Triathlon in Stuhr am Silbersee.
Wir treten mit zwei Teams in der Staffel 500m/ 20km/ 5km an, denn dann können wir die ersten beiden Plätze belegen. Theoretisch. Oder Letzter und Vorletzter werden. Praktisch.
Für beide Teams haben wir sehr schicke und sehr auffällige HIWL Polo Shirts in Orange zur Verfügung. Umsonst.
Es gibt ein Professsorenteam, namens HIWL PRO mit
Carola B. – ist keine Professorin, kann aber im Gegensatz zu diesen schwimmen
Michael, genannt „mob“ – ist auch noch kein Prof, arbeitet aber daran und kann Radfahren und
Niels W. – ist tatsächlich Prof. und kann laufen. Sozusagen die V2 des Teams.
Es gibt auch ein Studententeam HIWL – STUD mit
Simon H, der an der HIWL schwimmt,
Marcus und
Jonas K.
Beide Teams sind in der „Mixed“ Klasse angemeldet, weil man da einfach bessere Chancen hat etwas zu gewinnen. Simon zu Simone und Carola geht aufs Treppchen um Preise entgegen zu nehmen. Alles schon einmal in Japan erfolgreich praktiziert.

Stargast am Silbersee wird Rieko Fujita sein. Muss notfalls laufen für das Stud Team. Kommt aus Japan, ist nett, sieht gut aus und sehr intelligent. Muß sie auch sein als ehemalige Studentin von mir an der ICU in Tokyo. Ich weiß, wenn Deutsche heute an Japan denken, dann kommen ihnen nicht mehr Geishas, Samurais und Ninjas in der Sinn sondern erst einmal Fukushima. Ich bitte aber von Fragen wie „Wie stark bist Du verstrahlt?“ und „Fange ich an grün zu glühen wenn ich Dich küsse?“ abzusehen.
Unser Triathlon startet um 14 Uhr. 7 Minuten schwimmen, 35 Minuten Radfahren, 24 Minuten laufen – wird ’ne sehr kurze Angelegenheit, zum Kaffee sind wir wieder zu Hause. Insgesamt 47 Teams dabei. Klangvolle Namen: „Staatsoper Hannover“, wow. Bester Teamname: „The Moordeich Jets“. „Schneller als Michael“ geht gar nicht. 19 Mixed Staffeln. Ein Platz in den Top 20 wird daher angestrebt.
Wenn das Team der Polizei Hamburg nicht dabei ist, sollte eine Gesamtzeit von 1:05 reichen um auf das Treppchen zu kommen. Soweit die Analyse der Vorjahre.
Die Ausschreibung dazu ist HIER. Nicht wahnsinnig interessant. Windschattenfahren nicht erlaubt auf dem Rad. Am besten Startnummernband für den Läufer mitbringen zur Befestigung der Startnummer vor der Brust.
Es gibt einen „Staffelstab“ in Form eines Transponders. Genaueres zum Ablauf des Wettkampfes HIER. Ich drucke das ganze Zeig aus und bringe das mit. Wir kommen mit dem Rad, sind von zuhause aus etwa 15 km, Anfahrt mit dem Auto geht aber auch siehe HIER.
Wir sollten uns gegen 12 Uhr dort treffen, beim Stand von Stadler. Am besten vorher alle Handynummern austauschen.
OFFIZIELLER ZEITPLAN
bis 13:15 Uhr Ausgabe der Startunterlagen, Transponder etc.
bis 13.30 Uhr Check-In für das Rad
13:30 Uhr Offizielle Wettkampfbesprechung (Teilnahme Pflicht)
14:00 Start Startgruppe BLAU (unsere)
16:20 Uhr Siegerehrung
Mein Vorschlag wäre, sich um 12 Uhr dort zu treffen und dann ein wenig rumzuhängen, sich warm zu machen und die üblichen Wettkampfstrategien zu besprechen die ohnehin nie klappen aber immer sehr viel Spaß machen.
Wenn noch Fragen dann E-mail, fb oder PM an mich (mob).

Jetzt noch weisser: Rotes Colnago
Colnago Super XL 1988, die weisse Variante mit Hipster Laufradsatz. Siet gut aus ist aber noch nicht fahrerprobt.
Heute geht es erst einmal mit dem Rad an der Aller lang nach Branunschweig. OK, Braunschweig liegt nicht exakt an der Aller, da werden noch ein paar extra Kilometer fällig. Blog Pause bis Sonntag.
Eingeordnet unter 2012, Colnago Super XL 1988, Meine Räder, Mob
Der Todesstern
Ruhetag heute bei der TdF.

Ferdi Kübler, 1955, Ruhetag bei der Tour
Von allen Radprofis die ich kenne, finde ich ja dass David Millar mit Abstand den besten Humor hat. Auch die Humor-Leistungs-Balance ist nicht schlecht. Unvergessen sein Kettenriss beim Giro:
Genau, weg mit dem Rad. Forza, Milllllaaarrr. Da muß ein neues her, schließlich ist die Kette Schrott, versuche ich ja auf ähnlicher Art und Weise immer meiner Frau zu erklären, wenn mal wieder ein neues Rad her muß.
Nun fährt David Millar für Team Sky. Und twittert über den Todesstern:

Genau. Das ist Team hat so eine Darth Vader und Konsorten Rolle gerade inne. Obwohl Frank Schleck mit Radio Nissan Sharp hat gerade die Rolle des Oberbösewichts übernommen.
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Hinter roten Türen
Wieder einmal fantastische Fotos von Fixed Gear Girl Taiwan.

Das Rad finde ich OK, nicht großartig, aber diese diese roten Türen finde ich super Klasse. rinnert miche infach sehr an meine Zeit in China von 1994 bis 1996. Das war keine großartige Zeit, aber mit sehr starken Eindrücken.

An den Türen kleben rote Poster mit dem Zeichen „Fu“ oder Glück zu Beginn des neuen Jahres. Eigentlich müssen die kopfüber hängen, denn dass heisst „dao“ und mit der gleichen Aussprache aber anderem Zeichen heisst dies auch ankommen. Also das Glück kommt an. Ich mag Häuser mit roten Türen und Vorhöfen, es macht neugierig.
Währenddessen in Nagoya, Japan:
Und wieder zurück nach Taiwan:



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Nach den Nägeln
14. Etappe am Sonntag

Es gibt dieses Bild von JEDER Tour de Frande und es zeigt die ganze Potenz der wundervollen Luftwaffe der großen Nation in ihren total veralteten Daussalt Mirages oder wasauchimmer für Flugzeugen. Und jedes Mal lache ich mich tot und freue mich dann, dass sie Farbe in den Himmel klecksen und nicht Bomben regnen lassen.

Hm, Spanische Hulla Tänzerinnen mit Rabobanksocken im Cheerleaderrausch?

via Cycling Tips
Etappe 13

Greipel vs. Sagan im Ziel.



Anthony Roux von FDJ beim Hausarzt. 13. Etappe.
via Cycling Tips und FDB
Währenddessen in Polen:

Haben die das in Polen noch nicht mitbekommen, daß sich die halbe Welt über deren roten Bibshorts totlacht?
via FdB
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Währenddessen in Frankreich
11. Etappe


Kein Donnergott in Sicht in diesem Jahr.


Wieder ein großer Tag für die große Nation. Zwei große Tage hintereinander.

Nibali ist für mich die größere positive Überraschung bei der Tour dieses Jahr und neben und vor Jürgen van den Broeck der einzige ernsthafte Konkurrent für den Mann hier in Gelb. Chris Fromme ist ja leider kein ernsthafter Konkurrent.

Leiden und verlieren macht mir Mark Yoko Cavendish doch viel sympathischer.
via Cycling Tips
Etappe 12: Triumph und kein Triumph

David Millar, das ist doch wieder etwas wie eine Überraschung.


Goss und Sagan beim sprinten .. oder eben nicht.




Moncoutie, out.
via Cycling Tips
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For Sale: Colnago Super XL 1988 Rot RH56
Fertig geworden: Ein Colnago Super XL; den Rahmen hatte ich vor ein paar Wochen gekauft.
Über den Rahmen hatte ich bereits hier gebloggt. Ich war mir ein wenig unschlüssig, was ich mit dem Rahmen anfangen sollte, und entschied mich dann dafür das mit den Teilen, die sich in meinem Keller so über die Monate angesammelt hatten wieder aufzubauen. Allzu viel Geld ausgeben wollte ich nicht, der Rahmen ist Größe 56 (m-m) und passt mir überhaupt nicht. Also Single Speed.
Als Farbkombination dachte ich an rot – weiß und etwas schwarz und Chrom/silber also sehr klassisch. Diese Fraben sind ja bereits alle durch den Rahmen vorhanden, mehr hinzugeben wollte ich nicht. Der Vorbau ist von ITM und der Lenker von Cinelli und stammt aus dem Fundus. Keine Ahnung von welchem Rad ich das mal abgeschraubt habe. Ursprünglich hatte ich eine andre Kombination, aber dummerweise habe ich bei der das Gewinde zur Feststellung des Lenkers überdreht und das muß nun erst einmal wieder repariert werden.
Auch die Shimano 105 Bremshebeln mit weißen Gummis hatte ich noch aus einem Kauf. dazu passte ganz hervorragend der Rest aus schwarz-weiß karierter Bremshülle aus meinem Kotter Aufbau vom Juni.
Zunächst einmal habe ich die Pantos auf dem Rahmen und die geflutete Sattelstütze von SR Laprade neu ausgemalt. Das bringt relativ viel von der Ästhetik, ist eigentlich sehr überraschend. Dann rechnete ich einmal zusammen was ein idealer Aufbau kosten würde ….. das ging überhaupt nicht. Bei manchen Teilen wurden dann Abstriche gemacht (Miche Bremsen, Charge Spoon Sattel, Vittoria Reifen), bei anderen nicht (Fizik glänzend-weisses Lenkerband).
Ich hatte auch noch ein passendes italienisches Shimano 105SC Tretlager übrig (von denen habe ich bereits vier verbaut, funktionieren prima aber gekapselt ist halt doch soviel besser) und dann eine Thun Coronada Kurbel. Die rutscht leider auf dem Vierkant viel zu weit nach innen, ist das der Unterschied zwischen DIN und ISO Dimensionen? Macht nichts, dachte ich, kommt ja ohnehin nur ein Kettenblatt drauf – ging aber trotzdem nicht. Die Kettenblattschrauben sind leider auch besonders, am Ende halfen nur ein paar Unterlegscheiben aus dem Baumarkt.
Pedale sind MKS Track aus dem Fundus.
Ich werde dieses Rad in zwei Alternativen anbieten: Die Laufräder die man hier sieht sich recht teuer, Novatec rot eloxierte Bahnnaben, DT Swiss Revolution Speichen 2.0/1.5, Unterlegscheiben am Nabenflansch, schöne geöste Doppelkammerfelgen. Ein Freilauf, Übesetzung 52/18 aber Platz für ein starres Ritzel auf der anderen Seite. Mit viel Aufwand, Mühe, Liebe und Geduld eingespeicht. Aber zu teuer. Es wird eine Alternative mit weißen Fixierädern geben, diese wird dann deutlich billiger.
Heute gefahren, passt alles. Stunde der Wahrheit ist für mich immer, wenn ich die Hände vom Lenker nehme. Das Rad muß schön geradeaus laufen und sich mit Gewichtsverlagerung einfach steuern lassen, sonst stimmt etwas nicht. Fährt sich aber alles prima.
Interessiert? So wie es hier steht: 750 Euro. Mit weißen Laufrädern, Bilder folgen: 660 Euro.
Eingeordnet unter 2012, Colnago Super XL 1988, Meine Räder, Mob



















































































