Monatsarchiv: Februar 2012

Die Schönheit liegt auf der Straße

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Weltkarte des Radsports

Dank und via Cycling Inquisition.

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Typologie der Radfahrer

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Teile

Die bildliche Erklärung für Bits & Pieces

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Contador und Schleck

Sehr lustiger Artikel aus dem Postillon. Danke.

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Kraftwerk: Tour de France

Sollte, wenn es klappt, als animiertes GIF funktionieren.

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Geschwindigkeitsrausch

Manchmal kauft man Zeug, dass man wirklich nicht braucht.

Wie zum Beispiel diesen Tacho von Veglia. Aber der war noch komplett in der Originalverpackung und vielleicht gibt es ja doch einmal irgendwie und irgendwann einmal die Gelegenheit ihn zu montieren. Klar ist der auch noch für 26″er Räder, aber eine etwas schnellere Anzeige als die Realität schadet ja nicht. Auf jeden Fall bringt er Erinnerung an die Jugend zurück. Ich hatte ien Vaterland Rad mit einem VDO Tacho. Also genau diesen, aber ohne die Uhr, das konnte ich mir nicht leisten.

Ab und an tauschen diese Dinger mal bei Ebay auf. Aber entweder sind sie dann schwarz im Hintergrund mit diesen beiden gekreuzten Racingflaggen, oder aber sie sind dermaßen schweineteuer, dass es sich einfach nicht lohnt nur für die Erinnerung viel Geld auszugeben.

Also kauft man das zweitbeste, in diesem Fall Veglia und ist dann aber nicht richtig zufrieden. Der Karton kommt jetzt erst einmal in den Schrank und in zwanzig Jahren sehen wir weiter.

 

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Dura Ace Schaltwerk RD7400

1988

Persönlich finde ich ja, dass Dura Ace heute eine Gruppe ist für Leute die zuviel Geld haben und 5% bessere Leistung oder leichtere Komponenten haben wollen als die halb so teuere Ultegra Gruppe.

Das war aber nicht immer so, wenn es denn so wäre. In den Siebzigern kämpfte Shimano gegen die Qualitätsweltherrrschaft von Campagnolo und musste Komponenten entwickeln die deutlich besser und billiger waren als der Rest der Welt. Das Ergebnis ist bekannt: Shimano regiert heute die Welt in jedem Marktsegment, Suntour, Modolo, Gipiemme, alle Franzosen etc. sind verschwunden. Campagnolo lebt im wesentlichen von der eigenen Legende und lediglich SRAM bietet, gestützt auf den MTB Markt Paroli. Vom Design her ist Shimano heute etwa gleich langweilig wie Toyota. Wirklich, wenn ich mir heute die Teil von Shimano ansehe kann ich nichts besonderes entdecken. Und die Kurbeln, die zunächst nur in der Dura Ace Gruppe waren und nun überall zu finden sind – schrecklichst. Mit überall meine ich übrigens nicht Sora und Tiagra, so tief kann man ja nicht sinken.

Um das gleich klarzustellen, ich benutze Shimano an meinen Rädern, denn technisch ist das alles astrein und die Kosten sind vergleichsweise OK.

Ja, aber früher, da hatte Shimano sehr schöne Komponenten, ohne Zweifel. Ich liebe die Golden Arrow (Vorläufer der 105) und die Arabesque Gruppen für ihr Design. Technisch ist das ja von heute aus betrachtet ziemlich Müll. Vor allem die Bremsen. Shimano wird in die Geschichte eingehen, als die Firma die erstmals eine kommerziell erfolgreiche elektronische Schaltung auf dem Radmarkt eingeführt hat. Daneben hat Shimano aber auch noch ein paar andere, leider heute unterschätzte Technologiesprünge gemacht, wie zum Beispiel die famosen Dura Ace 7403 Bremsen 1991. Die ersten Bremsen die auch wirklich bremsen auf Basis von dual pivots.

Hier ist ein anderes klassisches Designstück, das Dura Ace Schaltwerk RD-7400 von 1988. In der ersten Stufe noch für 6-fach Schaltungen, später dann hochgepimpt auf 7-fach und 8-fach. Sieht einfach top aus, mit diesem silbergrauen Finish und den fließenden Linien, eben wie ein Stück Design und nicht etwas was grob aus einem Stück Metall gehobelt wurde. Erstaunlicherweise ist das obere der beien Schaltwerkrädchen, also das, welches näher an der Kassette liegt, noch asu Stahl gefertigt. Das habe ich später nie mehr gesehen und ist vermutlich auch völlig unnötig, sieht aber spitzenmässig aus.

Und das Design mit dem Dura Ace Logo auf schwrzem Hintergrund ist ja dermaßen von der Konkurrenz geklaut.

Das Teil kommt wahrscheinlich an mein blaues Olmo, wo es ein Golden Arrow Schaltwerk ersetzen wird. Auch kein schlechtes Teil. Evolutioin drei.

 

 

 

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SOS 74 KM Tour

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Äh – ist es möglich, dasß ich dieses Jahr noch kaum gefahren bin? OK, zweimal bin ich raus und zurück zur Jacobs Universität, einmal sogar auf dem Union Fixie. Aber sonst?

Der Winter war lang und unangenhem, aber als ich heute morgen aufwachte, und dann nach facebook, ebay, Rennradforum, Kicker, Spiegel Online; Google Reader endlich das Bett verließ und aus dem Fenster schaute, da schaute ich auf einen strahlend blauen Himmel. Auf denselben Himmel schaute vielleicht 300km weiter östlich ein Mann, der eine halbe Stunde später dann nicht mehr Bundespräsident war. Ich habe keine sonderlichen Sympathien für Christian Wulff, aber die Forderungen die heute an Managern und Politikern in leitenden Positionen gestellt werden sind schlecht mit der Transparenz dieser Personen im Zeitalter des Internets zu vereinbaren. Zum Glück habe ich meine Jugend in einer Zeit verbracht, als es noch kein Internet gab. Infolgedessen hatte ich keine Gelegenheit auf Facebook zu postern, dass ich grade Steine auf Polizeiautos warf, oder zu twittern, dass ich total bekifft stundenlang vor einer roten Ampel im Auto gewartet habe, um festzustellen, dass es sich um das rote Licht einer Bar handelte. Und ich konnte auch nicht twittern, dass ein zehnjähriges Mädhcne in unserer Punkband „I’m not able to fuck the table“ singen musste, ohne dass es die Eltern wußten. Nicht, dass ich irgendetwas von dem auch tatsächlich getan hätte. Aber wenn ich es ohnehin verkündet hätte, dann hätte es irgendwann einmal jemand gefunden und dann wäre ich heute nicht da wo ich bin. Das schlimmste an Offenbahrung was ich sonst in meinem Leben tun mußte war ein AIDS Test für die Position des COO bei Tyco in Japan.

In noch extremeren Maße gilt dies vermutlich für die Bundespräsidenten der Vergangenheit: Karl Carstens – war der nicht in der SS? Heinrich Lübke, sagte der nicht u.a. „Sie können sich vorstellen, dass ich kange nicht mehr in einer Schule gewesen bin. Das geistige Niveau ist dann natürlich entsprechend gesunken.“ Wie lange hätten die denn im Amte des Bundespräsidenten überlebt, wenn deren Jugend und Reifung lückenlos im Netz verfügbar wäre? Es häte sich vermutlich nur um Stunden gehandelt.

Ansonsten: Ich tippe einmal auf Gauck, den Kandidaten der Herzen. Oder Otto Rehagel, wenn der ohenhin in Berlin weilen sollte schafft der auch mit 73 Jahren noch zwei Jobs.

Aber all das wusste ich noch nicht, als ich mich auf das Rad schwang. Ich hatte mir für heute das blaue Chesini Gran Premio ausgesucht, das ich angeglich für meinen Sohn gebaut hatte. Zunächst einmal musste ich das Hinterrad austauschen, da ich gestern mal wieder einen Platten habe. DAs nervt aber jetzt ganz gewaltig, Platten am laufenden Band. Keine Ahnung wieviel Schläuche ich schon in dieser Saison verbraucht habe. Außerdem habe ich noch die SKS Race Blades Schutzbleche montiert. Das war ein wenig frimmelig, da unter dem Unterrohr fast kein Platz ist und der Schaltzugegenhalter dort nervt. Und der Geschwindigkeitssensor stört auch ein wenig. Aber dann ging es schon los, erst raus Richtung Uni und dann weiter über den Lehster Deich an der Wümme entlang nach Norden. Der Pulsmesser spinnte mal wieder und fiel dann ganz aus. Aber trotzdem war ich nicht gut in Form, auch wenn es voll gegen den Wind ging. Nach ca 45 Minuten war ich an der Straße nach Ritterhude und bog ab in Richtung Worpswede. Das ging jetzt schon viel besser und zackiger mit dem Wind im Rücken, aber das Chesini ist für den Oberkörper irgendwie unbequem. Ich habe auf der Fahrt x-mal die Position gewechselt, aber es tat immer irgendwo schnell weh. Ich denke ja immer noch, dass der Vorbau zu lang ist und will mir etwas ganz kirzes von Nitto kaufen, aber ich glaube ich sollte erst einmal meine Rahmen vermessen und analysieren um eine endgültige aussage treffen zu können. Ja, aber es kauft sich ja so leicht und schön.

Am SOS Landschaftsnotruf machte ich eine kurze Pause und ein paar Photos. Dann ging es auf der üblichen Runde weiter nach Worspswede, Worpshausen, Quelkorn und Fischerhude. Soweit so gut. Dann gegen den Wind weiter nach Borgfeld. Normalerweise ist diese Runde voll langweilig und ätzend, vor allem das Stück zwischen Heideberg (?) und Quelkorn. Abe rich wollte das einfach einmal fahren um ein Gefühl für die Länge und die Zeit dafür zu bekommen. Es waren auch nicht viele Radfahrer unterwegs – jedenfalls so super Profis so wie ich!

Das letzte Stück nach Borgfeld rein gegen den Wind war schon ein wenig quälend. Aber der Anblick krakellierender Eisflächen rechts und links auf den Wiesen entschädigte ein wenig für die Mühe. Die Borgfelser Wümme Brücke, nunauch bekannt unter dem Namen „Wümme-Wulff-Brücke“ war für den Verkehr offen und konnte ohne Anlegen von Schwimmflügelchen überquert werden. Und es war ja nun auch nicht mehr so weit bis nach Hause. Nach 74 km und 2:44 hr war ich da. Schöner Trip zu Beginn des Jahres. Im Februar.

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Speichennippel anstatt Endkappe

Ist einmal keine Endkappe bei der Hand um ein abgelängtes Brems- oder Schaltkabel zu schließen und damit zu verhindern, dass sich diese altertümlich anmutenden Drahtseilchen aufribbeln, tut es auch ein zusammengedrückter Speichennippel.

73. Speichennippel eines Bottecchia Sprinter 1991

73. Speichennippel eines Bottecchia Sprinter 1991

Messing eignet sich hier vermutlich besser als Aluminium als Material. Ein neongelb eloxierter Nippel wäre zum farblichen Gesamteindrucksabrundungsprozeß auch besser geeignet gewesen.

 

 

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