Tagesarchiv: 5. Mai 2012

Erste Etappe: Giro. Pink.

Taylor Phinney hat zum Auftakt des Giro d'Italia ein Ausrufezeichen gesetzt

Der Giro d’Italia beginnt dieses Jahr in Dänemark,beim Köng der Dänen:

Sein oder Nichtsein, das ist hier die Frage:
Ob’s edler im Gemüt, die Pfeil’ und Schleudern
Des wütenden Geschicks erdulden, oder,
Sich waffnend gegen eine See von Plagen,
Im Widerstand zu enden. Sterben – schlafen –
Nichts weiter! – und zu wissen, dass ein Schlaf
Das Herzweh und die tausend Stöße endet,
Die unsers Fleisches Erbteil – ’s ist ein Ziel,
Aufs innigste zu wünschen. Sterben – schlafen –
Schlafen! Vielleicht auch träumen! – Ja, da liegt’s:
Was in dem Schlaf für Träume kommen mögen,
Wenn wir den Drang des Ird’schen abgeschüttelt,
Das zwingt uns stillzustehn. Das ist die Rücksicht,
Die Elend lässt zu hohen Jahren kommen.
Denn wer ertrüg der Zeiten Spott und Geißel,
Des Mächt’gen Druck, des Stolzen Misshandlungen,
Verschmähter Liebe Pein, des Rechtes Aufschub,
Den Übermut der Ämter und die Schmach,
Die Unwert schweigendem Verdienst erweist,
Wenn er sich selbst in Ruhstand setzen könnte
Mit einer Nadel bloß? Wer trüge Lasten
Und stöhnt’ und schwitzte unter Lebensmüh’?
Nur dass die Furcht vor etwas nach dem Tod –
Das unentdeckte Land, von des Bezirk
Kein Wandrer wiederkehrt – den Willen irrt,
Dass wir die Übel, die wir haben, lieber
Ertragen, als zu unbekannten fliehn.
So macht Bewusstsein Feige aus uns allen;
Der angebornen Farbe der Entschließung
Wird des Gedankens Blässe angekränkelt;
Und Wagestücke hohen Flugs und Werts,
Durch diese Rücksicht aus der Bahn gelenkt,
Verlieren so der Handlung Namen. – Still!
Die reizende Ophelia. – Nymphe, schließ
In dein Gebet all meine Sünden ein.“

Der Ort ist Herning, wo immer das sei mag. Warum eigentlich nicht Kopenhagen? Unter 10:30 min für eine 8.7 km lange Strecken im Zeitfahren ist auch nicht übel, ich hätte vermutlich größte Schwierigkeiten hier unter 18 min zu kommen. Aber die Sportler hier sind halt jung, gut trainiert und haben nur ein Ziel: Rennen zu gewinnen. Unsereins muß den Müll rausbringen, mit den Kindern Hausaufgaben machen und Blogs zur Enstpannung schreiben.

Umso mehr freue ich mich morgen wieder fahren zu können.

Zum Thema „Sein oder nicht sein“ ein Beitrag von Ernst Lubitsch:

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1.318 km und 1.525 km

Nordjapan: Es kommt immer noch ein Hügel mehr.

Das sind die Distanzen, die von David und Jerome jeweils in der Serie von Audax-Brevets in Japan in dieser Woche zurückgelegt wurden.

Beindruckend, mir hätte vermutlich schon ein Zehntel gereicht. David plant dieses Jahr an zwei weiteren ultralangen Rennen teilzunehmen in den USA, der Rocky Mountain 1.200 und der Cascade 1.200. Bald ist auch das Tokyo Itoigawa Rennen, das ich auch einmal gefahren bin, aber mit 295km ist das ja wohl nicht mehr weiter erwähnenswert. Davids Ausdauer hat mich übrigens eine Menge Geld gekostet, denn ich hatte ihm versprochen für jeden gefahrenen Kilometer einen festgesetzten Betrag zu spenden.

Alles dazu in Englisch hier:

Teil 1

Teil 2

Teil 3

Teil 4

Teil 5

Teil 6

Teil 7

Teil 8

Teil 9

Teil 10

Teil 11

Teil 12

Teil 13

Teil 14

Teil 15

Jerome

 

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