Monatsarchiv: Mai 2012

Reminiszenzen an den Giro d’Italia 2012

Der Giro d’Italia 2012 – was für eine Spannung. Reminiszenzen – was für ein Wort.

Letzteres mußte ich erst einmal auf dem Web nachschauen um es auch ja richtig zu schreiben. In der WordPress Rechtschreibprüfung ist das jedenfalls unbekannt.

Sven, äh Harald (Hallo Blizzrad!) und ich trafen uns heute um 19 Uhr am Kuhsiel um eine gemütliche 60 km Runde zu drehen. Vordergründig. Hintergündig wollten wir auf unserer Tour die wichtigsten Momente des Giro d’Italia nachstellen. DAS MACHEN WIR JEDES JAHR SO, SEITDEM WIR UNS KENNEN:

Der Giro d’Italia begann am 5. Mai mit einem individuellen Zeitfahren in Herning, einer kleinen italienischen Stadt in Dänemark.  Das Zeitfahren wurde gewonnen von Taylor Phinney, einem jungen Amerikaner. Dieser historische Moment wurde von einem jungen Bremer nachgestellt:

Tja, ziemlich schwer zu entscheiden, welches Foto vom Giro und welches von heute Abend ist, oder? Tip: Beim Giro wird im Regelfall ohne Lampe am Rad gefahren!

Einer der Stars beim diesjährigen Giro war wie zu erwarten Mark-Yoko Cavendish. Seine Antritte bei den Zielsprints waren von einer unglaublichen Dynamik geprägt.

Leider gingen uns bei diesem Bild die Statisten aus, also: Tyler Farrar links und Roberto Ferrari rechts imaginieren. Wie man dann übrigens stilvoll im Ziel jubelt mit der entsprechenden Nonchalanche einer Deutschen ohne „Ich freu‘ mich jetzt tierisch“-Gene zeigte uns Yoko-Ina Teutenberg bei der Tour De Idaho gestern:

Beim Giro  ging es derweil ziemlich schnell in die Berge. Da es in Dänemark davon leider nicht allzuviele gibt, mußte der Giro dann zwangsläufig in Norditalien durchgeführt werden. Eine gute Show lieferte dabei der junge Kolumbianer Rigoberto Uran Uran (Auf Deutsch Rigoberto Atom Atom), den wir hier beim Aufstieg am Stelvio sehen.

Dieses Foto in Niedersachsen nachzustellen ist aus verständlichen Gründen schwierig, uns aber dennoch gut gelungen.

Mit ein wenig Fantasie kann man sich aber fehlende Elemente der Bildkomposition gut vorstellen.

Zurück zu Mark-Yoko Cavendish. Der hatte etwas Pech als er auf der 18. Etappe im Sprint knapp von dem jungen Italiener Andrea Guardini im neon Jersey geschlagen wurde. Er ärgerte sich dabei gewaltig, zumal er ja auch extra Frau und Kind gebeten hatte zu kommen und ihm beim siegen zuzusehen. Na, da hing der Haussegen wohl erst mal schief, auch wenn das Kind ohnehin noch nichts mitbekommt. Bei seiner Frau ist man sich nicht so sicher.

Cavendish clearly frustrated that Andrea Guardini beat him in the sprint. Cav later tweeted, "Pretty angry to be beaten when my team set me up like today. I was lazy & left the sprint 50m too late. @andreaguardini was FAST! Congrats"

Wie jedes Jahr endete der Giro in Mailand. Vor der imposanten Kulisse des Mailänder Doms und seinen beiden Kuppeln („il due cuppola grande della cathedrale di Milano“ bei 1:55).

Unser Abend hingegen endete mit einem Sonnenuntergang vor den Brückenpfeilern der Energiewende.

Danke an Gerit für die Fotos. Gerit ist ein cooler Typ: Gelbes Pinarello Vuelta, komplette Campa Chorus Gruppe und Campa Atlanta 96 Laufräder. Danke an Harald, war gut. Bis morgen dann.

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No country for old man

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Olmo blau, Superb Pro und Ofmega Mistral

Ofmeg Mistral Kurbel, der berühmte Ninja Wurfstern. Wollte ich schon lange haben, wurde aber bislang nur bei amerikanischen Ebay Händlern NOS für $250 plus verkauft, also viel, viel zu teuer. Aber wie das im Leben so spielt, zufällig dann doch irgendwie dran gekommen.

Bei de Gelegenheit auch den Shimano 600 Umwerfer ausgewechselt. Zunächst auf Dura Ace 7400. geht aber nicht. Dann auf Campagnolo Triomphe. Nicht das beste Model schaltet aber wenigstens. Anti-Gruppitis Pillen geschluckt.

Bei der Gelegenheit kam dann auch das neue Suntour Superbe Pro Schaltwerk dran.

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Jo jeeta wohi sikandar by tinnidutt, Ryder Hesjedal !

Oder für die, die des Urdu nicht so mächtig sind: „Wer gewinnt ist der Eroberer“. Tja, der Ryder von Model Highschool, äh sorry, Garmin–Cervelo, nein Garmin-Barracuda hat gerade den Giro D Italia gewonnen. Glückwunsch. Noch besser hätte ich ja Thomas de Gendt als Gewinner gefunden, aber na ja. Die armen Italos, keiner von denen beim Giro im eigenen Land unter den ersten drei. Campa-Effekt.

Giro d'Italia 2012: Ryder Hesjedal takes overall lead from Joaquim Rodriguez as Andrey Amado wins stage 14

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Giro Bilder

19. Etappe

Giro d'Italia 2012 - Tappa 20 Arrivo

Giro d'Italia 2012 - Tappa 20

Giro d'Italia 2012 stage 20

Giro d'Italia 2012 - Tappa 20

Giro d'Italia 2012 - Tappa 20 Arrivo

Rigobero Uran Uran – erinnert mich vom Aussehen an Hiroshi von C Speed. Und was für ein Name: wird der eigentlich von der deutschen AKW Lobby gesponsort?

Winner of stage 20, Thomas De Gendt

Wow, Thomas de Gendt. Der Mann. Das wird spannend am Sonntag.

17. und 18. Etappe


Giro d' Italia 2012 - tappa 17

fans

Giro d' Italia 2012 - tappa 17

16. Etappe

Giro d'Italia 2012 - tappa 16

What the?

Das meiste via cycling tips.

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Mark-Yoko Cavendish

Sein Rad:

Seine Familie:

Seine Helfer:

Sein Frust:

Guardini_beats_cav_medium

Einen Sprint verloren und somit nun genau einen Punkt hinter Rodriguez in der Punktewertung des roten Trikots. Da quält er sich über die Berge nur um in Mailand anszukommen und das Trikot zu bekommen und dann dies. Also, er ist mir ja unsympathisch, aber eben halt der beste Sprinter und was er versucht hat verdient Respekt. Schade.

Sein Idol:

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Schwinntendo 64

white trash repairs - The Schwinntendo 64

Könnte nützlich sein meinen Teenagersohn an das Radfahren zu gewöhnen. Sollte dann aber wenigstens PSP3 Controller haben oder noch besser ipad. Via thereifixedit.com

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Golden Arrow Kurbel Pedalgewinde: Pulverisiert

Ich würde gerne etwas nettes schreiben und mich freuen. Das geht aber nicht, denn ich bin Deutscher.

Und uns Deutschen fehlen leider die genetischen Voraussetzungen zum freuen. Zum Glück bin ich ja auch halber Italiener.

Also, ich fuhr in Anzug und Krawatte durch den sommerlichen Bürgerpark auf meinem Weg von der einen Arbeit zur Anderen. Die Vögel pfiepten und zwitscherten und ich fuhr schön schnell auf meinem blauen Olmo San Remo Slalom um die anderen Radfahrer rum.

Mir fiel auf, dass meine rechte Pedale eierte. An dem Olmo sind gute MKS Sylvain montiert die eigentlich nicht kaputt gehen sollten, im Vergleich zu den schrottigen Lyotard, von denen ich bereits mehrere Paar auf dem Gewissen habe (nun gut, Kinderpedalen sind meiner Kraft einfach nicht gewachsen). Abgestiegen, konnte aber nichts feststellen. Wurde dann immer eiriger. Nochmals abgestiegen und nachgesehen. Tja, das waren nicht die Pedalen, sondern das Pedalgewinde in der Kurbel – völlig zerstört.

Irgendwie habe ich es durch vorsichtiges Treten noch bis zur Kunsthalle geschafft, aber natürlich brach die Pedale dann ab. Pedalen brechen grundsätzlich nie auf dem Radweg, sondern immer bei der Überquerung von Straßen ab. Je breiter die Straße, je gelber die Ampel und je mehr Autos desto größer die generelle Abbrechgefahr. Endloses Gehupe, bis ich das Teil wieder hatte.

Den Rest des Tages mit einer Pedale gefahren. Links getreten, rechts irgendwie nachgeführt. Sozusagen die Anti-Powercranks. Damit habe ich es dann aber bis nach Hause geschafft.

Das Pedalgewinde war schon einmal von meinen Lyotard Pedalen beansprucht worden. Ich habe sie dann zum Radladen nebenan gebracht, wo ein neues Gewinde gebohrt wurde. Hat nun nicht gehalten. ads ist ohnehin ein manchmal sehr nerviger Laden mit genau einem netten, einem halb-netten und vier nervösen und unfreundlichen Mitarbeitern. Heute hin um eine Minireparatur an meinem Rahmen machen zu lassen. Geht jetzt nicht. Kann ich da lassen? Kein Platz. Bitte machen Sie einen Termin. Wann geht es? 6. Juni! Wow, Termine wie beim Gynäkologen.

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Geschlaucht. Teile. For Sale.

Gestern und Heute 6 Paar Laufräder eingestellt und teilweise mit neuen Schläuchen und Reifen versehen. Geschlaucht. Ergebnis ernüchternt:

  1. Kotter Shimano 600/Mavic MA: Riesige Eier, muß alles noch mal nachzentriert werden.
  2. Maillard/Mavic Open Pro: Passt, sitzt und hat Luft.
  3. Union Mavic: Beide neuen roten Contis zerstört mit Löchern in der Karkasse. Neue Contis aufgezogen, Schläuche OK und halten Luft obwohl geflickt.
  4. Olmo Mavic/Rigida: Keine Probleme, alles prima.
  5. Canyon SwissDT R1.1. Vorne schon wieder platt. Beide Reifen runter und neue Ultremos mit neuem SChlauch vorne aufgezogen. Sollte nun erst einmal OK sein.
  6. Toppolinos. Schlauchreifen. Hinten OK. Vorne geht keine Luft rein, da muß ich mir morgen etwas ausdenken.

Wie gesagt, total geschlaucht. Es macht einfach keinen Sinn sich gute Reifen für Bremen zu kaufen, die, sagen wir mal 5.000 km laufen können, wenn diese ohnehin durch Glasscherben etc. regelmässig nach 400 km zerstört werden. Und an Schläuchen sollte ich mir einmal eine Hunderter-Radladen-Verbrauchspackung holen.

Bei der Gelegenheit habe ich einmal meinen Keller aufgeräumt und verkaufe die folgenden Teile:

Lenker Bremsen Vorbau Leder Kombination

Kommen von einem nie gefahrenen Kotter Rad. Absolut neuwertig, ohne jede Gebrauchsspuren, fast so wie vor 25 Jahren. Die Bremsen sind Shimano Dura Ace BL 7401, non-Aero. Diese wurden an einem 3ttt Superleggero Lenker verbaut, Außenbreite 430 mm. Das besondere daran ist die Zugführung: Unter den Bremsgriffen wurden Löcher in den Lenker gebohrt, ebenso auf der Unterseite in der Nähe des Vorbaus. Die Bremzüge verlaufen also nicht unter dem Leder Lenkerband, sondern im Lenker selber.

Der Lenker ist mit einem sehr schönen Lenkerband aus schwarzem Leder ummantelt, das mit einem helleren Faden im Kreuzstich vernäht wurde.

Der Vorbau ist ebenfalls von 3ttt schwarz  und etwa 90 mm lang. Die Abschlußkappe der Lenkerklemmung ist vorhanden. Auf dem Vorbau ist der Name eines Vorbesitzers „W. Schwitalla“ eingraviert. Type des Vorbaus ist mir unbekannt. Statt einem 3ttt Frontschild wurde eine Metallschild mit den Weltmeisterfarben und den Olympischen Ringen eingesetzt.

Das ganze kommt komplett mit schwarzen Bremshüllen und Zügen. Die Hüllen sollten bei kleinen Rahmen von der Länge her ausreichend für die Vorderbremse sein und bis zur Führung durch das Oberrohr. Die Züge sollten erneuert werden. Evtl. ist es also erforderlich die Griffe zu demontieren und neue Bremshüllen durch den Lenker zu führen. Ds sollte technisch machbar sein.

Das ganze ist einfach traumhaft gut aussehend – aber eben nichts für mich und das Rad brauche ich für etwas ganz anderes. Ich würde mich für 90 Euro inklusive Versand davon trennen.

Klickpedalen Shimano Dura Ace PD-7401 Neu

Kommen von dem 25 Jahre alten, nie gefahren Kotter Rad und sind in absolut neuwertigem Zustand. Diese stammen aus der Zeit vor dem Shimano SPD-SL System und wurden von Look mit dem Look System für Shimano gefertigt. Keine gute Idee von Look gewesen, das. Die Pedalen sind allerdings perfekt, keine Kratzer, nichts, wirklich neuwertig. Selbst die Beispiele auf Velobase sehen nicht so gut aus wie diese.

Ich dachte an 50 Euro inklusive Verschickung.

Sattel Selle Royal CX

Sattel aus den Achtzigern mit goldfarbenem Gestänge und goldener Nase. Wie üblich bei Sätteln aus dieser Zeit sieht auch dieser sehr gut aus und soll laut Velobase schön unbequem sein.

„Aerodynamisch optimiert, offene Spitze, damit die Luft hindurch und nicht herum ström. Geprägtes CX Logo, vergoldete Metallapplikation auf der Spitze, vergoldete Sattelstreben mit einer starken Biegung im hinteren Bereich – Das ermöglich extrem nach vorn verlagerte Sitzpositionen bei Zeitfahrrädern. An der Kante rundherum vernäht.“

Habe ich gerade bei einem Anbieter auf Ebay gelesen. Unbenutzt, von meinem Kotter aus den Achtzigern abgebaut. Absolut neu, Gestänge leicht angelaufen aber wirklich in einem sehr guten Zustand.

Ich dachte an 60 Euro inklusive Verschickung.

Trainingsbügel Sellavia 

Neu, unbenutzt. Falsch gekauft, kann ich für mein Projekt leider nicht verwenden. 25,4 mm Klemmung, 22,2 mm Durchmesser. Aus Aluminium  silber eloxiert. Etwa 560 mm breit. Von Sella Berolinum, Neupreis 15,90 Euro.

Leider schlecht zu versenden, kostet mit DHL online €5,90. Daher für 15 Euro inklusive Versand abzugeben.

Ein Paar Drahtreifen Continental Sport 20 – 622 plus eine Mavic Felge MA40 36 Loch plus …

Die Continentalreifen sind etwa 25 Jagre alt und unbenutzt, quasi neuwertig. An den Flanken jedoch etwas spröde, wie das bei alten Gummis halt so ist. An den Seiten des Profils sind aber noch die Einspritzkanäle zu erkennen, diese sind noch nicht abgefahren.

Dazu eine Mavic MA 40 Drahtreifenfelge schwarz anodisiert, nit 36 Löchern gebraucht aber in gutem Zustand. Die Ösen sind angerostet, aber die Flanken sehen noch gut aus.

Dazu gibt es noch ein zweites Paar gebrauchsfähige alte Draftreifen umsonst dazu plus eine moderne 700er Felge von Swiss DT R1.1 die vermutlich etwas verzogen ist. Ich würde das um liebsten, auch wegen der Versandkosten alles als ein komplettes Paket verkaufen, und dann mi Hermes für €9,90 verschicken.

Daher hatte ich mir als Verkaufspreis inklusive Versand 40 Euro vorgestellt.

Kontakt bitte über Kommentar auf dem Blog(der nicht sichtbar wird, bis ich ihn freischalte oder lösche).

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Der cooleste Radfilm der Welt

Nein, nicht „Breaking Away.“

Sondern der unglaubliche „Jo jeeta wohi sikandar by tinnidutt“ oder auf deutsch „Wer gewinnt ist der Eroberer!“ Die unglaubliche Geschichte eines indischen Sportteams namens Model und dessen Superstar. Und die Radrennszene wischen 11 und 15 Min ist ja doch sehr, sehr spannend.


 

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