Monatsarchiv: August 2012

Die Vuelta.

Interessiert mich eigentlich nicht. Was ist das für eine Rennen, bei dem die Auswahl der Gewinner zwischen Rodriguez (welcher von denen ????) Contador (nach einem Jahr zurück von seiner zweijährigen Sperre) und Frooommmmee stattfindet?.  Egal, hier aber ein schöner Bericht von Podium Cafe über das TT in Pamplona.

Ich musste hie schmunzeln:

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The French teams arrived fashionably late in their sexy compression socks

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No Pablo, it goes like THIS

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Naben. Sehr, sehr schöne.

von Custom Odom. Haben bislang nur eine Facebookseite. Wann wird es von denen etwas zu kaufen geben?

Foto: Sweetheart track hubs with stainless steel centers.

Foto: New hub display stand. This style of display will be at Eurobike.Each stand was made with three arms, 100mm, 120mm, and 130mm. The base is black powder coated, the arms are unfinished machined aluminum to contrast with the polished hubs. The arms can be installed inline or reversed.

Foto: More from Michael Graves last shoot:

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Bremen Challenge 2012. 1. Udo Lattek.

Vor einigen Tagen sah ich einen Film im Fernsehn über die Flucht der deutschen Bevölkerung aus Ostpreußen über das Haff 1945. Viele Tote, viel Leid, viele Tränen. Nein, so war die Bremen Challenge dieses Jahr nicht. Aber einer der Flüchtlinge war Udo Lattek, der als Zehnjähriger dort auf der Flucht war und das Jahre später in der Sendung kommentierte als „Horrorfilm ohne Halbzeit“. Das trifft den Kern der Bremen Challenge ganz gut.

Ehrlich gesagt, was ist denn bitte ein Horrorfilm MIT Halbzeit? Preußen Münster gegen Werder im Pokal? Und auch wenn die Halbzeit ausfällt, so gibt es doch immerhin ein Ende. Das ist der Gegensatz zu „ein Horrorfilm ohne Ende“ oder „ein Horrorfilm ohne Halbzeit und Schlußpfiff“.

Ich hatte wirklich hart für die Bremen Challenge trainiert. Das Wochenende davor war ich einmal um die Mürritz gefahren, aber, noch viel wichtiger, am Abend vorher hatten wir bei Freunden im Garten gegrillt und jede Menge getrunken. Das ist das beste Training überhaupt vor einem Rennen, weil es einem eine Vielzahl von Entschuldigungen bietet, warum es dann nicht gut gelaufen ist. Mein Wecker klingelte nach fünf Stunden Schlaf und ich hatte so gar keine Lust mein Bett zu verlassen. Erst einmal eine Aspirin und dann gaaaaanz langsam.

Ich habe wirklich Horror (ohne Halbzeit) vor dem Tag wo ist es einmal nicht mehr schaffe mich zu motivieren und aus dem Bett zu steigen. Allein der Horror vor diesem Tag motiviert mich auch die bescheuersten Dinge zu machen, wie zum Beispiel an der Bremen Challenge teilzunehmen. Dort gibt es für jemanden meiner Leistungsstärke nichts zu gewinnen außer einem Aufenthalt im RTW und einem Haufen kaputter Radteile. Also, hatte ich mir diesmal gedacht, dann mache ich doch lieber etwas sinnvolles und unterstütze Schnoop bei ihrem Versuch auf das Podium zu fahren und biete mich als Helfer an.

So fuhr ich also um kurz nach sieben unter dunkelgrauem Himmel in die Überseestadt weil ich mich zunächst einmal ummelden musste. Ich gab voll Gas und wurde doch nicht schneller als 25 km/hr – ein schlechtes Zeichen. Ich hatte mich nämlich für da 120km Rennen angemeldet, keine gute Idee auch wegen dem ständig schlechter werdendem Wetter. Es gab ein großes Zelt von Wiegetritt und Muckel, Matthias, Campadre und Schnoop waren schon da. Das hat Wiegetritt schon gut organisiert und auch wenn ich nicht Teil des Teams bin, durfte ich dort abhängen und bekam später Cola und Kuchen.

Wiegetritt hatte fast die gesamte Wüstfamilie engagiert. Marcel Wüst startete bei den 120 km, seien Frau Heike Wüstin bei den 60ern und eines von den kleinen Wüstchen durfte ich dann im 60 km Rennen überholen.

Dann ging es auch schon an den Start. Eigentlich wollte ich mich ganz vorne einreihen, da wo das Damenteam von Wiegetritt mit Schnoop startet, aber da man mich auch von schlechtesten Lichtverhältnissen noch nicht einmal mit einer bulgarischen Kugelstoßerin verwechseln konnte (meinem nähsten weiblichen Äquivalent) machte ich mich dann doch auf den Weg in den A Block. Am Start schaute ich mir meine Mitwettstreiter an:

Oh Gott, der hatte ja Beine wie Gregory Hincapie:

Und dieser hier hatte es wohl mit den Augen, jedenfalls trug es vor seiner Radbrille noch eine weitere. Oder hatte er vor im Rennen etwas zu lesen? Vielleicht die Biographie von Udo Lattek („Ich war oft schneller als der Ball?“).

Ich war gerade so richtig dabei gute Fotos zu machen, da wurde schon zum Start runtergezählt und los ging es. Ein Feld von aufgeputschten Fahrern die mit Mühe und Not von der Rennleitung, dem THW und dem Führungsfahrzeug gebändigt werden konnten. Was sollte dieses Rennen noch an Überraschungen bringen?

Dies dann im 2. Teil, außerdem dort zu lesen das ich zeitgleich mit Robert Bartko ins Ziel kam (äh, glaube ich), was sonst so alles am Wiegetritt Fstzelt passierte und das Oliver nach der ersten Runde bei den 120ern schon ziemlich geschafft aussah.

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Milanetti Radonneur

Das dritte Rad, dass gerade parallel gebaut wird neben dem Basso und dem Mirage, nachdem nun endlich das Colnago und das Kotter JSP die Garage verlassen haben und hoffentlich ihre neuen Besitzer erfreuen:

MILANETTI RADONNEUR

Das Rad habe ich komplett relativ günstig im Forum erstanden, Rahmengröße 54cm ist natürlich nichts für mich, aber ich würde ohnehin kein Damenrad fahren. Na ja, wenn das mit dem altern so weitergeht wie bisher, dann dummerweise ja irgendwann doch einmal – oder nur auf der Rolle und auf keinen Fall draußen.

Das Rad ist in gutem Zustand und einigermaßen „epochengerecht“. Ich schätze mal Endsiebziger oder frühe Achtziger, denn es gibt keinen Anlötumwerfer, aber Zugführung unter dem Tretlager und Innensechskanthülsen für die Bremsaufnahme. Der Steuersatz scheint ein neuerer Tange Levin zu sein, ansonsten ist die Schaltung komplett Shimano Golden Arrow und die Bremsen Weinmann (will ich nicht) und Modolo Sport Bremshebel, die ich noch nie vorher gesehen hatte – sehr schön.

Leider gibt es auch eine Menge unpraktischer Dinge, die nun geändert werden müssen. Die neue Besitzerin hat „für die Technik keine Antenne“ und braucht etwas funktionales für den Alltag und für kürzere Touren raus in die Natur. Deshalb überlege ich gerade, wie ich den rechten Schalthebel an den Lenker verlegen kann, so dass man zum Schalten nicht immer weit nach unten an den rahmen greifen muss.

Außerdem kommt ein gekapseltes Innenlager in den Rahmen, denn die sehr schönen alte, offenen Campa und Shimano Innenlager brauchen einfach viel zu viel Liebe, Pflege und Zuneigung.

Und dann die Bremsen: Weinmann? Bin ich besoffen, oder warum sollte jemand mit denen fahren? Stattdessen kommen die besten günstigsten Bremsen der Welt dran: Campagnolo Veloce: Ia Bremsleistung, leicht einzustellen und gut aussehend – und das alles für wenig Geld. Gewicht spielt ja hier nicht so die Rolle.

Das ganze wird dann aufgepeppt mit Paniers von Ortlieb und einer sehr schicken, modernen Beleuchtungsanlage, mit der ich gerade noch am spielen mit. Die Lightshow eines Pink Floyd Konzerts sollte aber gar nichts dagegen sein.

Ach ja: Die Laufräder: Alte Shimano Naben mt Mavic GA-4 Felgen und aufgeklebten Schlauchreifen: Geht gar nicht. da müssen Drahtreifenfelgen rein auf die 700C x 25 Reifen passen, also unverwüstlich und komfortabel.

So, das ist mal der Plan, ich poste neue Fotos wenn das Rad fertig ist. Das Teil geht wenn fertig nach Japan, das erste Mal das ein Rad von mir dort enden wird, bislang hatte ich nur Rahmen verkauft.

 

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Gratulation, Jens!

2012 USA Pro Challenge 4. Etappe. Jens Voigt

Voigt: There’s a light at the end of the pain tunnel and it’s the finish

Jens Voigt doesn’t need a rain jacket. The rain needs a Jens Voigt jacket.

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FGGT Foto des Tages

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Letzte Chance: Campagnolo. Sportswear.

Italian Cycling Journal berichtet, dass Campagnolo die Vemarktung und die Produktion von Sportswear einstellt. Campagnolo Sportswear wird dann auch nicht mehr als Marke Campagnolo von anderen Firmen hergestellt werden. Zeit sich die letzten Mützen zu holen.

Ich persönlich finde die Idee aus kommerziellen Gründen ja eher bescheuert. Aber sei es drum, es gibt immer noch genug gute Bekleidungs- und Verkleidungshersteller und Marken auf dem Markt. Ich mag es ja, wenn Dinge gestoppt werden und ich dann noch etwas aus der letzten Charge zum Sonderpreis bekomme. Ich habe ein sehr schöne Cervelo Team Jersey in Schwarz aus der letzten Saison. Und auch eine Record Sattelstütze, denn auch diese ist eingestellt worden. Mann, das sieht bitter aus für Campagnolo.

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Here comes the Sun … tour (again)

Suntour, finde ich persönlich sehr schade, dass es dieses Unternehmen nicht mehr gibt, nur noch als Klon in Taiwan. Interessanterweise versucht man gerad eine Wiedergeburt unter dem Namen SunXCD.  Hiroshi berichtet darüber auf seinem C-Speed Blog (auf japanisch, wenig (und falsches)  englisch).

Ich habe einmal versucht auf japanischen Blogs herauszufinden, was dahinter steckt. Bislang noch nicht so viel. Die Marke wird von Joy Japan Inc. produziert? vertrieben? Bislang gibt es einen Laufradsatz und einen Kurbelsatz. Jpy Japan vertreibt u.a. Microshift in Japan. Auf Cyclo gibt es noch ein wenig mehr zu sehen.

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Colossi: Ein Holländer in China

Jan Kole aus Holland, macht nun Rahmen und andere schöne Dinge in China. Hier seine Cinelli Interpretation Colossi 5.

COLOSSI 5

via Colossi.

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BMW x Kona

Irgendwie dachte ich an Hobbit, als ich dieses Photo heute fand. Ich hoffe, das wird ihn auf lustige Ideen bringen.

via we are west america.

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