Tic Tac Toe. Pic Pac Poc.



Wenn, dann ist es dieser hier (0ben).


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Ich war einmal ein regelmässiger Leser von „Fat Cyclist“, finde den Ethusiasmus des Autors (Elden) immer noch gut, den Inhalt aber stark nachlassend. Aber es gibt klassische Artikel von Fat Cyclist, vor allem den über die Assos Creme, die sind einfach so gut geschrieben, dass ich weinen könnte:
The wit and wisdom od Dr. Michael Lämmer.
Ab und zu gibt es aber doch ein paar sehr nett Posts dort und einer über Steigungen hat mich inspiriert meine Erfahrungen damit kurz niederzuschreiben. Also was emfinde ich bei Steigungen einer bestimmten Prozentklasse und was sind typische Beispiele dafür?
1 – 2 % Steigung: Sandberg, Worpswede
Eigentlich ist alles in Bremen 1 -2 % Steigung, es sei denn es ist flach, was wohl noch häufiger der Fall ist. Man wird irgendwie langsamer und weiß nicht warum. Ist nervig.
4 – 5 % Steigung: Ritterhude nach Osterholz – Charme-weg
Man kann sich so richtig reinhängen und merkt, dass man sich in Richtung oben bewegt. Ganz Mutige gehen dann auch schon einmal aus dem Sattel. Das ist prima, wenn das alles nicht allzulange dauert, aber über längere Entfernungen setzt man sich doch besser wieder hin und läßt das ganze ein wenig ruhiger angehen.

6 – 8 % Steigung: Otarumi Toge, kurz vor der Brücke von Takao aus.
Diese Art von Steigung gibt es in Bremen nicht. Meistens kommt so etwas ja nach 4 – 5%, aber wenn so etwas unvermittelt anfängt dann ist das großartig. Es sollte abe rauch möglichst schnell wieder unvermittelt aufhören. Ist so das letzte an Steigung was ich gerne fahre.

9 – 10% Steigung: Brocken hoch das letzte Stück
Hier kämpfen auch schon Fußgänger und geraten außer Atem. Macht keinen Spaß.
12 – 14% Steigung: Wada Toge
Macht nun überhaupt keinen Spaß mehr. Wada Toge hochzufahren hat nie wirklich Spaß gemacht, das ist einfach nur saumäßig anstrengend und wenn man alle Kurven und Abstände kennt, kann man sich irgendwie daran gewöhnen. Aber Spaß? Nein, Spaß ist eine Playstation Drei.

15% und mehr: Mortirolo, Hantenjoch, Nennogon und ähnliche Klippen
Echte Gründe zum absteigen. Die Geschwindigkeit ist nur noch einstellig, wenn überhaupt. Macht nun wirklich und echt gar keinen Spaß mehr.
Wirklich, ich vermisse das Bergfahren trotz allem.

Antwort: Etwa 17 Millionen britische Pfund pro Jahr.
Jedenfalls das Team Sky, zitiert aus einem für den betriebswirtschaftlich orientierten Rennradfahrer sehr interessanten Artikel via Inner Ring. Team Sky heisst nicht Team Sky, sondern ist als Unternehmen unter dem Namen Tour Racing Limited. Etwa 3 Millionen britische Pfund Perisgelder hat dasTeam letztes Jahr eingefahren, die restlichen 14 Millionen für Unterhalt und Betrieb wurden durch die Sponsoren, also in erster Linie SKY bereitgestellt.
Rennradfahren ist, wie man sich bereits denken kann, ein sehr personalintensives Geschäft. Nichts kann hier automatisiert werden. 11 Millionen britische Pfund wurden als Personalkosten für die Sportler, Mechaniker etc. ausgegeben.Das ist mit Abstand die größte Kostenposition, dahinter folgen Equipment mit 1,4 Millionen und Reisekosten mit etwas weniger als 1,4 Millionen. Und wie viele Menschen sind nun bei Team Sky angestellt? Drei im Jahresdurchschnitt. Wiggins, Cavendish und all die anderen sind demnach „Freie Mitarbeiter“ oder „Scheinselbstständige“.
1 britisches Pfund etwa 1,26 Euro.
James Knott, auch bekannt als „Jimmy from Shinagawa“ oder nun eigentlich „Jimmy aus Azabu“ nahm an einem Bike Fitting Kurs von Retül University in Kamakura teil.
Würde ich das auch gerne einmal machen? Vielleicht. Auf jeden Fall hätte ich gerne eine klassisch aussehende Urkunde, die ich mir repräsentativ irgendwo aufhängen könnte. Ach egal, ich bastele mir das mit Photoshop.

Tobi und ich hatten uns gestern am Kiosk zur gelben Gefahr zum Fahren um Mitternacht verabredet.
Tobi hat dann allerdings verletzungsbedingt abgesagt. Ich hatte auch keine große Lust mehr, nachdem ich am Tage nach Hannover gefahren war und auf dem Rückweg in den Megastau auf der Autobahn kam. Zumindestens kamen mir nun die Erfahrungen von meinem 180km Radtrip nach Braunschweig entlang der Aller zu Gute. Schwarmstedt? „Das lag doch auf dem Weg an der Aller.“ dachte ich, und schon war ich runter von der A7 und machte mich entlang kleiner Straßen entlang der Aller über Ahlden, Rethem und Westen auf den Weg nach Bremen. Beim Ortsschild „Westen“ muss ich immer (dreckig) grinsen, Hermann Grönemeyer hat ja von dem Dorf schon gesungen:
„Tief in Westen“
Obwohl ich bin mir da nie so sicher ob er
Jedenfalls, mit einem Satz: „In Westen nichts neues“ und außerdem stellt man wieder einmal fest: „Man weiß nicht wozu es mal gut sein kann.“ Oder, wie Steve Jobs 2005 nachher sagte: „Connecting the dots.“
Danach lag ich etwas komatös zuhause auf der Couch und schaute mir den unendlichen Fluß von sportlichen Nebenereignissen aus London an. „Mist“ dachte ich, was für ein miserabler Tag, jetzt fahre ich doch noch. Und so machte ich mich auf den Weg ins Blockland.
Sowohl Tobi als auch ich besitzen jeweils zwei Megascheinwerfer von Busch und Müller die auch schon einzeln heller als tausend Sonnen sind. Mit den Dinger kann man das Weserstadion ausleuchten. Ich machte die an mein Union Fixie und mich auf den Weg zum Kiosk zur gelben Gefahr wo ich ein imaginäres Becks trank.
Und dann ging es weiter zum Kuhsiel. Es war einigermaßen warm, die Lampen funktionierten prima und mit dem Fixie im dunkeln zu fahren machte echt Spaß. Auf dem Deich war recht wenig los, aber doch mehr als ich dachte. Zum Glück hatten die Bauern dort alle ihre Hunde an der Kette aber es waren doch eine Menge LKWs (Team Milram) und Trecker unterwegs – ein echter Bauer hat halt nie Freizeit. Links und rechts schwabberte der Nebel über den Wiese und der Wümme und im Norden (Entschuldigung, muß heissen: „in Norden“) leuchtete der Himmel blutrot über Vegesack. Die alte Legende vom mörderischen Metzger aus Vegesack kam mir in den Sinn:
In Vegesack an der Weser / Campus Ring 8
da lebt der Metzger Hensen / der aus Kindern Hackfleisch macht
den Eltern gibt er sie wieder / wenn auch als Frikasse
auf diese Art und Weise / tut scheiden nicht so weh.
Kurzum, es war ein wenig einsam und gruselig. Aber die Kühe standen noch auf der Weide und waren bislang nicht von Werwölfen gerissen worden und im Hintergrund zeigte das Minarett den Weg nach Mekka unterm Vollmond.
An der Ritterhuder Heerstrasse bog ich nach rechts ab und fuhr dann auf der anderen Seite der Wümme wieder zurück richtig Bremen. Junge, Junge, wer hier wohnt hat sein Hause wirklich auf der falschen Seite der Straße gebaut. Da ist ja abends gar nichts los! Ich fahre da wirklich gerne, es geht ja die Legende um, dass auf dieser Wümmeseite der Straßenbelag nicht besonders toll ist – das stimmt auch für die letzten 2,5 km vor Lilienthal, aber sonst ist das die perfekte, einsame Straße. Mittlerweile stand mir der Nebel auch bis zur Halskrause. Ui, da sah man ja fast gar nichs mehr und Nebel ist auch kühler als Luft und überhaupt, was sind das für Schatten da vorne?
Also ich war eigentlich ganz froh, als ich wieder in Lilienthal an er Brücke raus kam. Von da nur noch ein paar Meter nach Hause und entspanntes Shoppen an der Aral Tankstelle. Da gibt es einen Nachtschalter, bei dem muss man sagen was man will, dann holt der Nachtwärter das aus dem Laden – VIP Service.
Nachtfahrten sind große Klasse. Das nächste Mal kann es auch gerne länger sein, aber alleine ist mir das ein wenig zu gruselig. Ich poste das nächste Mal im Forum, wer mitkommen möchte bitte melden.

Gestern haben die olympischen Bahnrennwettbewerbe begonnen, Zeit einen kurzen Rückblick auf die Strassenwettbewerbe zu werfen.
Straßenrennen der Frauen

Schön, wenn jemand gewinnt, der es auch absolut verdient. Dies ist der Kontrast zum Herrenrennen, wo man Vinokurow mögen mag oder nicht (meistens nicht), aber Marianne Vos. Sie dominiert die Straßenrennsaison der Frauen, hat aber bei Weltmeisterschaften und olympischen Spielen eher Pech: Fünfmal hintereinander wurde sie zweite bei der Strassenweltmeisterschaft zwischen 2007 und 2011. Elizabeth Armitstead als Zweite? Nett für Großbritanien. Olga Zabelinskaya als Dritte? Eine Leistung, die sie später im Zeitfahren wiederholt. Diese russisches Jerseys sehen einfach wahnsinnig nach Wintersport aus.

Ina Yoko Teutenberg als Vierte? Schlecht für die Haare.

Alle anderen Favouritinnen waren im Hauptfeld wie Bronzini und Johansson.
Resultat
| 1 | Marianne Vos (Netherlands) | 3:35:29 | |
| 2 | Elizabeth Armitstead (Great Britain) | ||
| 3 | Olga Zabelinskaya (Russian Federation) | 0:00:02 | |
| 4 | Ina Teutenberg (Germany) | 0:00:27 | |
| 5 | Giorgia Bronzini (Italy) | ||
| 6 | Emma Johansson (Sweden) | ||
| 7 | Shelley Olds (United States of America) | ||
| 8 | Pauline Ferrand Prevot (France) | ||
| 9 | Liesbet De Vocht (Belgium) | ||
| 10 | Aude Biannic (France) | ||
| 11 | Katarzyna Pawlowska (Poland) | ||
| 12 | Joelle Numainville (Canada) | ||
| 13 | Ahreum Na (Republic of Korea) | ||
| 14 | Annemiek Van Vleuten (Netherlands) | ||
| 15 | Alena Amialiusik (Belarus) | ||
| 16 | Ashleigh Moolman (South Africa) | ||
| 17 | Grete Treier (Estonia) | ||
| 18 | Linda Melanie Villumsen (New Zealand) | ||
| 19 | Emilia Fahlin (Sweden) | ||
| 20 | Pia Sundstedt (Finland) | ||
| 21 | Christine Majerus (Luxembourg) | ||
| 22 | Polona Batagelj (Slovenia) | ||
| 23 | Clemilda Fernandes Silva (Brazil) | ||
| 24 | Evelyn Stevens (United States of America) | ||
| 25 | Tatiana Antoshina (Russian Federation) | ||
| 26 | Evelyn Yesenia Garcia Marroquin (El Salvador) | ||
| 27 | Denise Ramsden (Canada) | ||
| 28 | Joanna Van De Winkel (South Africa) | ||
| 29 | Maaike Polspoel (Belgium) | 0:00:32 | |
| 30 | Tatiana Guderzo (Italy) | ||
| 31 | Nicole Cooke (Great Britain) | ||
| 32 | Clara Hughes (Canada) | ||
| 33 | Trixi Worrack (Germany) | 0:00:35 | |
| 34 | Noemi Cantele (Italy) | ||
| 35 | Kristin Armstrong (United States of America) | 0:00:47 | |
| 36 | Amber Neben (United States of America) | 0:00:51 | |
| 37 | Judith Arndt (Germany) | 0:00:59 | |
| 38 | Larisa Pankova (Russian Federation) | 0:01:53 | |
| 39 | Shara Gillow (Australia) | ||
| 40 | Emma Pooley (Great Britain) | 0:01:57 | |
| 41 | Ellen Van Dijk (Netherlands) | ||
| 42 | Charlotte Becker (Germany) | ||
| 43 | Ingrid Drexel (Mexico) | ||
| 44 | Xin Liu (People’s Republic of China) | ||
| 45 | Loes Gunnewijk (Netherlands) | ||
| 46 | Robyn De Groot (South Africa) | ||
| 47 | Amanda Spratt (Australia) | ||
| 48 | Chloe Hosking (Australia) | ||
| 49 | Lucy Martin (Great Britain) | ||
| 50 | Alona Andruk (Ukraine) | ||
| 51 | Monia Baccaille (Italy) | ||
| 52 | Audrey Cordon (France) | ||
| 53 | Fernanda Da Silva Souza (Brazil) | ||
| 54 | Ludivine Henrion (Belgium) | ||
| 55 | Mei Yu Hsiao (Taipei (Chinese Taipei)) | ||
| 56 | Emilie Moberg (Norway) | ||
| 57 | Yumari Gonzalez Valdivieso (Cuba) | ||
| 58 | Isabelle Soderberg (Sweden) | ||
| 59 | Wan Yiu Jamie Wong (Hong Kong, China) | ||
| 60 | Mayuko Hagiwara (Japan) | ||
| 61 | Juthatip Maneephan (Thailand) | ||
| DNF | Danielys Garcia (Venezuela) | ||
| DNF | Paola Andrea Munoz Grandon (Chile) | ||
| DNF | Aurelie Halbwachs (Mauritius) | ||
| DNF | Elena Tchalykh (Azerbaijan) | ||
| DNF | Janildes Fernandes Silva (Brazil) |
Straßenrennen der Männer

Operation Cavendish. Oder vielleicht doch Operation Wiggins. Es wird interessant zu sehen, wie sich das Verhältnis zwischen diesen beiden Sportlern im selben Team Sky entwickeln wird. Cavdendish WAR der britische Radstar, jetzt ist es Wiggins. Cavendish hat eine Saison mit vielen Hoch und Tiefs hinter sich, Wiggins hat sein Allzeithoch.
Alle schauen auf Team Sky, Pardon GB und Vino und ein paar andere machen sich auf den Weg und gewinnen das Rennen. Man hofft nun das Vino endlich aufhört und Politiker zu Hause in Kachastan wird, aber nein, er macht noch das Zeitfahren mit und als olympischer Champion will er hier und da auch noch weitere Rennen bestreiten. Das er überhaupt noch Rad fährt nach seinem schweren Sturz bei der Tour 2011 ist schon bewundernswert. Er mag dopen und betrügen oder nicht – er ist der Dolph Lundgren des Radsports. Greipel vor Boonen vor Cavendish. Mickael Bougain? DNF. Och.
Zweiter wird Uran Uran (Atom! Atom!) auch vom Team Sky. Dritter Alexander Kristoff aus Norwegen..wer bitte? Hallo Wiki, Danke schön.


Zeitfahren der Frauen

Die Erwartungen der Deutschen riesig, nachdem es bei der WM 2011 in Kopenhagen Gold bei den Frauen (Arndt) und Männern (Martin) gegeben hatte. Das Ergebnis geradezu wie erwartet. Kristin Armstrong ist eben gut. Der deutsche Reporter entblödet sich nicht zu bemerken, dass sie mir Lance Armstrong nichts zu tun hat. Natürlich nicht! Man redet ja auch nicht über Gestapo-Müller wenn Thomas oder Gerd Müller auf dem Rasen läuft.
Das Ergebnis ist eigentlich langweilig. Olga mal wieder auf Bronze, Emma Pooley eben nicht so gut wie man sie gerne hätte alles andere normal. Warum gibt es eigentlich nur 24 Starterinnen?


Zeitfahren der Männer

Eigentlich eine Wiederholung des letzten Zeitfahrens der TdF2012, wenn Tony Martin noch dabei gewesen wäre. King Wiggins wird Erster wie geplant. Tony Martin Zweiter und Chris Froome. Das beste? Die Photos der Sieger auf der offiziellen olympischen Website.
Auch hier gerade einmal 39 Teilnehmer – warum? Bei der Tour starten da über 150 Fahrer. Taylor Phinney als Vieter hat das Zeug zu mehr und wird das in Zukunft auch zeigen. Fabian Cancellara war auch wieder kommen, da bin ich sicher. Ryder Hesjedal irgendwo im Mittelfeld. Sanchez verhält sich wie die spanische Wirtschaft: Erste Panne nach 10 Metern und dann später noch einmal das Rad wechseln. Aber diesmal waren keine Nägel im Spiel.

Who are you? Eton Rifles – ist das ein Mod oder RAF Zeichen auf dem Helm, ich bin mir da nie so sicher.

Ich muß übrigens zugeben, dass das Design der britischen Jerseys wirklich sehr schön und außergewöhnlich ist.
Alles in allem sehr amüsante Spiele bislang, wobei die Straßenrennen deutlich spannender waren als das zeitfahren-

Shut Up Legs, 805.000 km, 3.100 Kgs pasta gegessen, 110 genähte Stiche, 100 Stürze, 64 Siege, 40 Jahre alt, 25 Schrauben, 16 mal um die Erde, 11 gebrochene Knochen, 1 JENSI!
Jens Voigt, der älteste Fahrer in der Tour 2012 wird vielleicht nächstes Jahr als Einundvierzigjähriger weiter machen.
„Ich habe drei konkrete Angebote von Sky, Saxo Bank und auch Radio Shack“ sagte er der DPA, „vielleicht bleibe ich da.“
Shut up, Jens, keep riding.
Schweren Herzens, wie man so leicht schreibt, trenne ich mich nun doch von meinem Colnago: Für mich ist es zu klein und für die,die ich damit beglücken wollte ist es nicht das Rad ihrer Herzen.
Schade, es ist ein gut aussehendes, stimmiges und vernünftiges Rad geworden. Aber im Einzelnen:




Der Aufbau war nicht billig, schon der Rahmen und die Laufräder haben richtig Geld gekostet. Daher würde ich mir für das Rad 660 Euro wünschen. Dafür würde ich dann auch nach Wunsch eine passende Übersetzung montieren.
Alternativ gibt es das Rad auch mit anderen, filigranen Laufrädern (Novatec, rot eloxiert). In diesem Fall beträgt der Verkaufspreis 750 Euro.

Alles über das Colnago Super XL 1988 hier.
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Seit Jahren habe ich ein paar der billigsten SIDI Radschuhe in schwarz. Habe ich glaube ich mal bei Rose in Bocholt gekauft, denn in Japan gab es meine Größe nicht. Heute würde das vermutlich im Sidi Angebot dem Zephyr entsprechen.
In Japan hat man mir immer erzählt, dass Euro-Cyclists weisse Schuhe haben, ich habe mir aber trotzdem schwarze gekauft. Ich brauche auch keine Ratschen und andere Verschlüsse um meine Schuhe zu binden, drei Klettverschlüsse finde ich völlig ausreichend. Und als Marke finde ich SIDI auch sehr schick.
Nervig ist aber leider, dass man die Schuhplatten und Absätze regelmäßig austauschen muss. Deshalb habe ich auch von dem Shimano SPD-SL System zu Look Keo gewechselt, weil man für diese Schuhplatten Schutzhüllen bekommt, auf denen man auch noch passabel laufen kann. Also weniger Geld für Schuhplatten rausschmeissen. Dummerweise kann man auch diese Schutzhüllen verlieren und das ist ganz besonders doof wenn man bei der Transalp das Hahntenjoch hochläuft.
Bei den Absätzen st es leider so, dass das Design von Sidi sich vor ein paar Jahren geändert hat. Die roten Absätze waren vorher mehr oder minder rund und nur mit einer Schraube in der Mitte fixiert. Das hatte den großen Nachteil, dass sie sich unter dem Schuh drehen konnten. Nun haben sie eine Aussparung plus zwei Dorne die in die Sohl ragen um eben eine Drehung zu verhindern. Das ist besser, führte aber dazu, dass ich meine alten Schuhe, noch mit Shimano SPD-SL einmottete und mir das gleiche Modell noch einmal in neu kaufte.
Gestern hatte ich aus Versehen die SIDI mit Shimano SPD-SL angezogen und bin damit Radfahren gegangen. Zuerst hatte ich mich gewundert warum die Schuhe so schwer ein – und ausklicken aus den Pedalen, denn ich habe Look Keo Pedalen an meinem Rad. Oh, merkte ich dann, da passen ja auch irgendwie die Shimano SPD-SL rein – prima.
Zurück zu den Absätzen. Ich bin kein Schuhfetischist, obwohl ich diese Absätze sehr schick finde:
Aber ansonsten? Es gibt einen alten östereichischen Kultfilm namens „Müllers Büro“ an in dem gibt es eine Szene, bei der hängen Müller, der Privatdetektiv und sein Assistent Larry an der Bar in einem Kultclub ab und Larry fragt Müller: „Wie findest Du die Kleine da drüben?“ und Müller antwortet etwas in der Art wie: „Na ja, schöne Schuhe.“ Müller hat auch zuhause ein Regal in dem er die Schuhe seiner Eroberungen aufbewahrt.
Es ist ein Film aus einer Zeit als in Filmen noch massiv geraucht wurde. Heute ist das alles nicht mehr so wahnsinnig lustig, aber damals war das der Humor der Avantgarde.
Schweifte ich ab?
Also, regelmässig muss man also den hinteren Absatz austauschen, denn der ist aus sehr weichem Plastik und tritt sich ab. Man sollte das machen, wenn die Schraube noch gedreht werden kann und die Sohle noch nicht angeschappt ist. Gelingt mir nie. Wenn ich auf die Absätze schaue ist es immer schon zu spät. Es gilt also schweres Werkzeug heran zu schaffen und den Absatz mit roher Gewalt zu entfernen. Mittlerweile habe ich den Trick auch ganz gut raus.
Rechts der Absatz des linken Schuhs, der einfach mehr gebraucht wird da ich immer zuerst den linken Fuß auf den Boden stelle. Ich habe immer ein wenig Sorge, dass ich die Hülse der Absatzschraube aus dem Schuh herausreisse, aber bis jetzt ist es immer gut gegangen. ein paar Schraubenzieher, Zangen, Gewalt, fertig.
Die Geschichte eines Mannes, der ein Paar Hosen für sich brauchte.
Abe Burmeister: How I Built A Fashion Brand With No Experience, Just Punk Rock Spirit (And The Web) from Piers Fawkes on Vimeo.
Artikel über Herstellung und Vertrieb der Outlier Produkte. Hilfe, wenn ich noch mehr schaue, dann bekomme ich einen Anfall von Shopitis. OK, dann mal wieder Protokolle schreiben,das lenkt ab.
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